Im Vorfeld der Kommunalwahlen auf Hiddensee am 19.September haben wir beiden Kandidaten für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters sechs Interviewfragen übermittelt. Bis zum Redaktionsschluss lagen uns nur die Antworten von Herrn Gens vor. Wir akzeptieren, dass Herr Gau nicht geantwortet hat, auch wenn wir gern beiden Kandidaten die Möglichkeit gegeben hätten, sich gleichberechtigt vorzustellen. Die Antworten wurden hier in den nächsten Wochen immer Montags veröffentlicht; kommende Woche (13.September) erscheint das Interview dann nochmals in zusammengefasster Form.
Heute lautet die Frage: Im Wahlkampf werden manchmal nicht nur Sachargumente gebraucht, sondern es kommt leider auch zu persönlichen Angriffen oder Vorwürfen gegenüber den Kandidaten. Was würden Sie ihren schärfsten Kritikern im Hinblick auf die Wahlen und die Zeit danach empfehlen?
Thomas Gens: Ich habe guten Kontakt zu ganz vielen Insulanern und Besuchern, und zwar als einfacher Fischer wie als CDU-Kommunalpolitiker. Der kommerziell denkende Leipziger Steuerberater ist genauso mein Gesprächspartner wie die politisch linke Landrätin. Gegen Beleidigungen, Drohungen oder falsche Darstellungen gehe ich allerdings notfalls vor Gericht. Ich bin froh, dass wir auch auf Hiddensee keine DDR mehr haben! Ich empfehle also ein ehrliches, realistisches Umdenken, denn bei freien und korrekt durchgeführten Wahlen gibt es Gewinner, aber eigentlich kann es keine Verlierer geben.
Zur Person: Thomas Gens, geboren 1970 in Bergen auf Rügen, Berufsausbildung zum Vollmatrosen der Hochseefischerei, später Patent Kapitän BKÜ. Seit 1990 selbständig auf der Insel Hiddensee; seit 1993 lebt er mit seiner Lebensgefährtin zusammen, beide haben eine Tochter (13 Jahre). Thomas Gens ist Mitglied der CDU, seit 2004 Gemeindevertreter und zeitweilig Mitglied in allen Ausschüssen sowie im Aufsichtsrat der Inselinformation GmbH, bis 2009 zweiter stellvertretender Bürgermeister. 2010 Bürgermeister-Kandidatur für die CDU mit Unterstützung der Wählergemeinschaft “Freie Wähler Hiddensee”.
Die Erhöhung der Elterngebühren für Krippe, Kindergarten und Hort auf Hiddensee wurde auf der Gemeindevertretersitzung am vergangenen Montag, 30.08.2010 beschlossen. Begründet wurde die Erhöhung ab 1.September mit einer Steigerung der Betriebskosten, was für den Zeitraum September bis Dezember offenbar zu Mehrkosten von rund 7.000 Euro führt. In dieser voraussichtlich letzten Sitzung der Gemeindevertretung vor den Neuwahlen am 19.September hat die Fraktion der “Bürger für Hiddensee” damit noch einmal einen nicht nur unpopulären sondern eigentlich auch unnötigen Beschluss durchgesetzt, zumal die CDU-Fraktion einen finanziell untersetzten Änderungsantrag zur Entlastung der Eltern vorgelegt hatte. Gemäß einer Anregung des Landkreises Rügen hatte die CDU eine Erhöhung des sog. Anteils der Wohnsitzgemeinde vorschlagen, so dass der ohnehin schon hohe Elternbeitrag zumindest stabil bleiben sollte. Finanziert werden die Kosten bisher zu je 50% durch die Gemeinde und durch den Elternbeitrag. Eine zusätzliche Finanzierung des Anteils von 3.500 Euro durch die Gemeinde statt durch die Eltern könne jedoch angeblich nicht aufgebracht werden, so die Auffassung der BfH-Vertreter, die geschlossen für die Gebührenerhöhung stimmten.
Die Asta-Nielsen-Woche auf der Insel Hiddensee findet in diesem Jahr vom 6. bis 11.September statt. Die
Auf dem Sommerfest der
Die literarischen Insel-Führungen mit der Germanistin und Verlegerin 

Die Abstraktion und Adaptierung für eine kleine Bühne ist ein anspruchsvolles Projekt, da streiflichtartig ein sehr intimer Fokus auf die Handlung wie auf die handelnden Personen gerichtet wird. Die Seebühne Hiddensee wird die Produktion als Theaterstück für Jugendliche und Erwachsene herausbringen. Das Bühnenbild und die Figuren für die Hiddenseer Inszenierung wurden von dem renommierten 
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Maritimes Kammertheater